Flodder: Einfaches Tool zum Auslagern des Flash-Speichers

Mittlerweile gibt es schon einen ganzen Haufen an verschiedensten Tools zur Auslagerung und Vergrößerung des Flash-Speichers. Mit Flodder ist ein neues, sehr rudimentäres Tool dazu gekommen. 


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Bei den Tools zur Erweiterung des Flash-Speichers hat man mittlerweile schon die Qual der Wahl — wer möchte, kann mal einen Blick in die entsprechende Kategorie der Flash-Erweiterungen hier im Dreambox-Blog riskieren. Zu den bereits vorhandenen Tools gesellt sich nun auch Flodder, das aber im Gegensatz zu den anderen Tools sehr rudimentär vorgeht und, wie es auch gutemine beschreibt, eine „etwas primitive Variante“ darstellt.

Der Grundgedanke hinter Flodder ist natürlich die Erweiterung des Flash-Speichers auf OE 2.0 basierenden Images, insbesondere also bei den kleinen Dreamboxen DM800se und DM500HD. Sowohl die DM8000 als auch die DM7020 HD haben einen ausreichend großen Speicher und benötigen solche Tools demnach in der Regel nicht.

Der eigentliche Unterschied zwischen Flodder und anderen Tools zur Flash-Erweiterung kommt in der Vorgehensweise des Tools. Nach der Installation von Flodder und einem anschließenden Neustart sucht Flodder einfach nach dem letzten Medium, das es findet, und auf diesem Medium schlicht nach der letzten Partition. In dieser Partition wird ein neues Verzeichnis erstellt in das der gesamte Inhalt der Root-Partition aus dem Flash-Speicher kopiert bzw. verschoben wird. Es spielt auch keine Rolle, ob dieses Medium ein eSATA- oder USB-Stick ist oder es sich um die interne Festplatte handelt — es funktioniert immer gleich.

Einstellungsmöglichkeiten gibt es keine, was man sowohl als Vor- als auch als Nachteil sehen kann. Zumindest sollte Flodder zumindest in der Theorie sehr robust funktionieren. Jedoch muss beachtet werden, dass das Medium entweder in ext3 oder ext4 formatiert sein muss. Ein bisschen lässt sich die Auswahl des Mediums aber doch beeinflussen. Wird ein Verzeichnis mit dem Namen „flodder“ in einem bestimmten Medium erstellt, so wird dieses zum Auslagern des Flash-Speichers genutzt. Durch ein Verzeichnis mit dem Namen „norun“ wird das entsprechende Medium ignoriert.

An sich ist Flodder eine sehr einfache Alternative zu allen anderen Tools. Ein bisschen Gedanken machen sollte man sich dann aber doch machen was die Auslagerung angeht. Vor allem bei den kleinen Dreamboxen lohnt sich ein Blick auf SqueezeOut. Das vergrößert nicht nur den Flash-Speicher, sondern sorgt zudem noch für einen spürbaren Performanceschub.

Alle weiteren Details zu Flodder und die Installationsdateien gibt es im OoZooN-Board.

Vielen Dank an L3v3l0rd für den Themen-Vorschlag!

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Ein Gedanke zu „Flodder: Einfaches Tool zum Auslagern des Flash-Speichers“

  1. das ../flodder/norun directory dient nur dazu das booten eines vorhandenen Flodder Images zu ignorieren um warum auch immer wieder den Flash zu booten. Flodders sind ja recht lästig, ein simples Abstecken des Flodder devices reicht da nicht aus, weil es sofort das nächste Device überfluten würde (bis zu harddisk wenn sonst nichts da ist). Und squshfs images eliminieren kann Flodder genauso, man muss nru wenn das geflodderte Image schon gebootet ist auch noch ein /media/squashfs-images/squeezeout directory anlegen und rebooten, schon werden die squashfs images ausgepackt und weggeworfen.

    Im Moment ist Flodder aber noch im Test, in der nächsten Version wird man im dFlash auch flodder als Flashtool auswählen können und dann einfach jedes nfi (auch eine Sicherung natürlich) in ein flodder directory auspacken und mit Flodder booten können.

    Dann erst kann man Flodder images problemlos Sichern und Wiederherstellen.

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