Sitzen wir bald alle mit 3D-Brillen vor dem Fernseher?


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Ab Oktober soll es soweit sein: Sky Deutschland wird als erster deutschsprachiger Fernsehsender ein Teil seines Programms in 3D ausstrahlen. Gleichzeitig wird das der 8. hochauflösende Sky-Sender. Jetzt kann man sich natürlich fragen: Ist das ein neuer Trend? Werden wir bald alle mit 3D-Brillen vor dem Fernseher sitzen? Das ist auch gleichzeitig das neue Thema der aktuellen Umfrage hier im Dreambox-Blog — diese findet sich wie immer rechts in der Sidebar.

Sky ist in Europa und Deutschland nicht der erste Sender mit der neuen Übertragungstechnik: Der Schwestersender BSkyB hat in England bereits ein dreidimensionales Programm am Laufen. Bereits im Mai 2010 hat T-Home das Eröffnungsspiel der Eishockey-WM in 3D übertragen.

Die Sendetechnik ist bei den 3D-Sendern in der Regel immer die gleiche: Als Übertragungstechnik wird das Side-by-Side-Verfahren benutzt. Dabei wird das 1080i-Bild in „zwei anamorph gestreckte Hälften geteilt“ (siehe heise online). Das bedeutet auch, dass man ohne 3D-Brillen und einen für 3D-Technik ausgerüsteten Fernseher nicht auskommt. Ein einfacher Full-HD-Fernseher reicht also nicht aus.

Wer die neuen 3D-Kanäle genießen will, muss also tief in die Tasche greifen — denn noch sind entsprechende Fernseher vergleichsweise teuer. Doch das waren Full-HD-Fernseher vor ein paar Jahren auch.

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3 Gedanken zu „Sitzen wir bald alle mit 3D-Brillen vor dem Fernseher?“

  1. ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass das alles so schnell geht. klar wollen hersteller und anbieter die „neue technik“ sofort auf den markt kloppen, aber besonders die deutschen sind da immer etwas skeptisch. ich denke mal, dass es vielen auch einfach für den anfang zu teuer ist, weil viele eben auch nicht so viel wert auf ein deratiges visuelles erlebnis legen. da reicht es sich das mal im kino anzuschauen.

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