Geräte-Manager kann ab sofort mit Festplatten größer als 2 TB umgehen

Das gestern veröffentlichte Enigma2-Update beinhaltet umfassende Änderungen und Nachbesserungen am Geräte-Manager. Die wohl wichtigste Neuerung: Festplatten mit mehr als 2 TB sind jetzt endgültig kein Problem mehr!


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Mit diesem Update wurde stark am Geräte- bzw. Speichermanager gearbeitet — es ist übrigens schon das zweite größere Update des Speichermanagers. Neben der eben angesprochenen Unterstützung von Festplatten mit mehr als zwei Terabyte gibt es eine weitere Neuerung: Wird eine Festplatte über Enigma2 und damit den neuen Speichermanager initialisiert, so wird automatisch eine 1 GB große Swap-Partition erstellt, die für fsck, also die Prüfung vom auf dem Medium genutzten Dateisystem auf seine Konsistenz, genutzt wird.

Wer Speichermedien über die fstab-Datei manuell mit der „auto“-Option einhängt, also ein Speichermedium mountet ohne explizit festzulegen, unter welchen Bedingungen dies geschehen soll, kann diese Speichermedien und die Einträge aus der fstab nun auch in den Speichermanager von Enigma2 importieren, um diese direkt über die GUI verwalten zu können.

Zudem wurde die GUI des Speichermanagers ein wenig umgestaltet, um die Bedienung zu vereinfachen. Die Initialisierung eines Mediums ist nun direkt von der Auswahlliste heraus über die rote Taste und der Filesystem-Check über die grüne Taste erreichbar.

Interessant ist auch die neu geschaffene Möglichkeit, so genannte „Store-PlugIns“ direkt vom Speichermanager heraus aufzurufen. Für solche PlugIns ist nun die gelbe Taste freigehalten und kann belegt werden. Hierfür müssen aber die entsprechenden PlugIn-Entwickler Hand anlegen, passende Schnittstellen in Enigma2 gibt es hierfür bereits.

Praktisch ist auch die neue Info-Anzeige, die für das ausgewählte Speichermedium Informationen über eben dieses Medium bzw. die Partitionen liefert (erreichbar über die Info-Taste).

Neben den Neuerungen und Änderungen am Speichermanager wurde natürlich auch an anderen Stellen gearbeitet. So gab es in den vorherigen Versionen einen Bug, dass Timer, obwohl diese deaktiviert waren, dennoch aufgenommen wurden. Dies führte manchmal zu eigentlich gelösten Timer-Konflikten. Mit diesem Update werden deaktivierte Timer nun wieder korrekt erkannt und nicht mehr ausgeführt.

Auch mögliche Fehler in Aufnahmen, die entstanden sind, wenn zeitgleich noch weiterer Zugriff auf die Festplatte stattfand, dürften nun der Vergangenheit angehören.

Ein ausführliches Changelog gibt es hier.

Wie immer gibt es dieses Update über die automatische Softwareaktualisierung. Nutzer der experimentellen Images von Dream können das Update schon jetzt einspielen. Alle anderen müssen sich noch ein wenig gedulden, bis das jeweilige Image-Team das Update bereitstellt.

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