Dreamboxen mit USB-Tunern erweitern

Manchen sind die USB-Tuner der Firma Sundtek bereits ein Begriff. Diese lassen sich mittlerweile schon fast spielend leicht an eine Dreambox anschließen und einrichten. So lässt sich beispielsweise aus einer DM800 oder DM800se schon jetzt eine Dual-Tuner-Dreambox machen.


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Es hat einige Zeit gedauert, bis es USB-Tuner für die Dreamboxen gab, welche sich komplett ins System integriert haben. Manche haben vielleicht noch Bastellösungen in Erinnerung, mit denen nur Aufnahmen im Hintergrund funktioniert haben, nicht aber das Live-TV-Schauen über diesen Tuner — geschweige denn über PiP (Bild-in-Bild) zwei Sendungen gleichzeitig zu sehen.

Mittlerweile hat sich das aber geändert. Die USB-Tuner werden im „Tuner einrichten“-Dialog als vollwertige Tuner angezeigt und können entsprechend konfiguriert werden. Das bedeutet aber auch, dass sie sich wie integrierte Tuner verhalten, es gibt keinen funktionellen Unterschied mehr und somit entstehen auch keine Nachteile bei der Benutzung eines solchen Tuners. [ Update: Die PiP-Funktion ist allerdings bei den Single-Tuner-Dreamboxen (DM800(se) und DM500 HD) leider trotzdem nicht verfügbar (siehe Kommentare). ]

Für die Installation und Konfiguration der USB-Tuner gibt es auf meinTechBlog.de ein ausführliches Tutorial, das vor allem auch für Dreambox-Neulinge gut geeignet ist.

Was man bei den USB-Tunern allerdings beachten muss ist, dass man, vor allem was die Treiber und Systemintegration angeht, auf Sundtek angewiesen ist. Erscheint eine neue Enigma2-Version, die viele Änderungen am System oder Tuner-Management mit sich bringt, kann es sein, dass hierfür auch die Sundtek-Tuner angepasst werden müssen. Doch in der Regel sollte das kein Problem darstellen.

Die USB-Tuner eignen sich vor allem für Nutzer einer DM800 oder DM800se, die von Haus aus nur einen Tuner verbauen kann. Man kann die Dreambox dann via USB wahlweise mit einem oder mehreren DVB-S2, -C oder -T Tunern erweitern. Wer seine DM500 HD um einen USB-Anschluss erweitert hat, kann natürlich auch an diese einen USB-Tuner anschließen. Das stellt im Grunde genommen eine Low-Budget-Lösung der DM8000 oder DM7020 HD dar.

Wer es noch nicht so eilig hat, der kann auch auf den noch dieses Jahr erscheinenden DVB-S2-Dual-Tuner von Dream warten. Bei diesem handelt es sich um zwei DVB-S2-Tuner in Einem — er passt somit auch in eine DM800se und wurde auch speziell für diese entwickelt.

Hat schon jemand die Sundtek USB-Tuner im Einsatz? Über einen kurzen Erfahrungsbericht in den Kommentaren zu diesem Artikel würden sich sicher viele freuen!

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14 Gedanken zu „Dreamboxen mit USB-Tunern erweitern“

  1. Zu beachten ist aber, dass außer der 7025, 8000 und 7020HD keine Box PiP kann! Egal wie viele interne und externe Tuner dran sitzen.

    Außerdem ist die 800 mit USB-Tuner an der absoluten Leistungsgrenze. Seit meinem Umstieg auf die 800se ist davon aber nichts mehr zu sehen. Jetzt kommt mir diese Lösung (800se-C + Sundtek DVB-C) genauso gut vor, wie eine echte Dual-Tuner-Box 🙂

  2. Ja, wahrscheinlich wird die nur mit den 800se funktionieren — zumindest ist das die offizielle Information. Aber wer weiß, vielleicht lassen sich die Tuner irgendwie auch auf der 800 in Betrieb nehmen. Das kann man erst sicher sagen, wenn die Tuner auch verfügbar sind (Ende des Jahres habe ich mal gehört)… 😉

  3. Warum soll er sich eine originale holen wenn die clone genauso gut läuft?

    Habe selbst eine clone und billig sind die dinger trotzdem nicht.

    1. Genau, warum sollte man(n) Frauen vögeln, wenn es auch Transen gibt! Viel Spaß mit deiner Trans… äh Clone.

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