DM800 SE und DM500 HD: Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Nachdem die Veröffentlichung der neuen DM800 SE kurz bevor steht, gibt es nun wie versprochen eine Neuauflage des Vergleichs zwischen der DM800 SE und DM500 HD. Mit der neuen, überarbeiteten Version der DM800 SE sind die Gemeinsamkeiten zwischen den zwei kleinen HD-Dreamboxen nochmals gewachsen.


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Die Frage, welche von beiden Dreamboxen zugelegt werden soll, ist durchaus berechtigt und mit der DM800 SE nicht gerade einfacher geworden. Nun wird sicherlich der Geldbeutel das ausschlaggebende Argument sein. Wir können davon ausgehen, dass der Preisunterschied zwischen der DM500 HD und der DM800 SE ca. 100 Euro oder teilweise sogar mehr betragen wird.

Daher sollte mit der nachfolgenden Tabelle abgewogen werden, welche Features man braucht und auf welche man verzichten kann. Alle Angaben in der Liste sind wie immer ohne Gewähr!

Wichtig: Da die DM800 SE noch nicht veröffentlicht wurde, beruhen alle Angaben auf dem von Dream veröffentlichten Datenblatt. Erst nach der offiziellen Veröffentlichung können die nachfolgenden Informationen als zuverlässig angesehen werden!

Nachtrag: Die DM800 se wurde bereits veröffentlicht, sodass die nachfolgende Tabelle verifiziert werden konnte.

DM800 SE DM500 HD
Prozessor 400 MHz Mips 400 MHz Mips
Display farbige OLED-Anzeige 2-fach LED-Anzeige
Tuner wahlweise 1x DVB-S2, -C oder -T (steckbar) DVB-S2 (fest verbaut)
HDMI ja ja
Smartcard-Reader 2x (vorne, hinter der Blende) 1x (vorne, offen)
USB-Anschlüsse 2x USB 2.0 (hinten) nein (MiniUSB als Service- bzw. usb2rs232-Anschluss nur zum Flashen nutzbar)
eSATA-Anschluss 1x (hinten) 1x (hinten)
um interne Festplatte erweiterbar ja (2,5“ SATA) nein
um externe Festplatte erweiterbar ja (über eSATA und USB) ja (über eSATA)
Ethernet-Anschluss ja (100/10 Mbit, hinten) ja (100/10 Mbit, hinten)
DivX direkt abspielbar ja ja
MKV direkt abspielbar ja ja
DTS-Passthrough bei MKV-Dateien ja ja
Aufnahmen aus dem Deep Standby ja nein
Lüfter ja (1x Prozessor-Lüfter) ja (1x Prozessor-Lüfter)

Wie man unschwer erkennen kann, sind durch den neuen in der DM800 SE eingebauten Prozessor, welcher baugleich mit dem der DM500 HD ist, die Gemeinsamkeiten gewachsen. Allen voran das Abspielen von DivX-Filmen sowie DTS-Passthrough sind nun ebenfalls möglich.

Die größten Unterschiede zwischen den beiden Dreamboxen liegen eigentlich nur beim Display sowie USB-Anschluss. Wer zuhause mehrere Smartcards mit seiner Dreambox betreibt und dies auch in Zukunft machen möchte, wird vermutlich mit der DM800 SE (oder der DM8000) besser bedient sein. Für „Otto-Normalverbraucher“ sollte aber auch die DM500 HD ausreichend sein.

Es wird hier keine Kaufempfehlung geben. Die Entscheidung, welche Dreambox man sich zulegen möchte, sollte jeder für sich in Abhängigkeit von den Anforderungen sowie dem Geldbeutel stellen. Die beiden kleinen HD-Dreamboxen sind sich zwar ähnlich, doch haben zum Glück noch Unterschiede, anhand derer man sich orientieren kann. Die Vorteile eines USB-Anschlusses sollten bspw. nicht unterschätzt werden: Man kann jederzeit einen USB-Stick mit Bildern anschließen oder aber eine weitere, externe Festplatte. Interessant wäre beispielsweise der Anschluss einer externen SSD-Festplatte für das permanente Timeshift über den (e)SATA-Anschluss, während über USB eine große 3,5“-HDD für „normale“ Aufnahmen angeschlossen ist.

Die Frage nach der Entscheidung zwischen den beiden Dreamboxen möchte ich auch an euch Leser weitergeben: Für welche der beiden kleinen Dreamboxen würdet ihr euch entscheiden und warum? Einfach einen kurzen Kommentar zu diesem Artikel hinterlassen!

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9 Gedanken zu „DM800 SE und DM500 HD: Unterschiede und Gemeinsamkeiten“

  1. hallo!

    also ich werde meine DM800HD gegen eine SE austauschen. zum einen finde ich es unerlässlich auch DTS Passthrough zu haben, der zweite Kartenleser ist für mich ein Segen (der USB-Cardreader hinten dran ist mir ein Greuel, auch wenn es einwandfrei funktioniert) – und dann zu guter letzt möchte ich weiterhin eine 2.5″ Festplatte intern haben, und nicht noch eine Box anschließen. Für die Netzwerkfunktionalität nutze ich auch immer wieder einmal WLAN – und somit steht die Entscheidung fest für die SE, aufgrund des vollwertigen USB-Slots.

    Und naja, ausserdem sind wir doch alle große Kinder und wollen mit der neuen Box rumspielen ;o)

  2. Das bringt mich auf die Idee, eine große Vergleichstabelle für alle aktuellen Dreambox-Modelle zu machen. Mal schauen, ob ich das die nächsten Tage noch hinbekomme 🙂

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