3D-Fernsehen mit Brillen hat keine Zukunft

Vor ca. einem Monat wurde hier im Dreambox-Blog die Umfrage zum Thema 3D-Fernsehen gestartet: „Sitzen wir bald alle mit 3D-Brillen vor dem Fernseher?“ Das Ergebnis der Umfrage ist mehr als eindeutig, und das ist eigentlich auch nicht verwunderlich.


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Sky Deutschland startet als erster deutscher Fernsehsender diesen Monat einen 3D-Kanal. Empfangen kann diesen Kanal zwar jeder, doch für die korrekte Wiedergabe sind zweierlei Sachen nötig: Ein Fernseher, der die Technologie unterstützt, sowie für jeden, der das Programm sehen möchte, eine entsprechende 3D-Brille — also gleich zwei Hürden, die man aktuell für ein bezahlbares 3D-Erlebnis überwinden müsste.

Diese 3D-Brille, welche das die dritte Dimension erst ermöglicht, ist gleichzeitig auch der größte Nachteil: Nicht nur jeder Zuschauer muss diese Tragen. Sie muss auch regelmäßig aufgeladen werden und kostet natürlich Geld. Ob das Tragen der Brille auf Dauer bequem ist und sie nicht stört, ist eine weitere Frage.

Daher sind sich der Großteil der Dreambox-Blog leser einig: Ganze 69 % haben gestimmt, dass sich diese Technologie für Zuhause nicht durchsetzen wird.

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3D hat im Eigenheim eigentlich nur eine Chance: Ohne Brille. Entwickelt wird im Moment einiges, es gibt auch die ersten Fernseher als Prototypen, welche die dritte Dimension ohne Brille anzeigen können. Doch bezahlbar sind die noch lange nicht. Und bis das der Fall ist, wird es mit Sicherheit noch dauern.

Toshiba hat erst vor kurzen angekündigt, 3D ohne Brille ab Dezember 2010 anbieten zu können. Doch dieser Fernseher hat lediglich eine kleine Bilddiagonale und wird voraussichtlich viel Geld kosten (der Preis ist im Moment noch nicht bekannt).

Es ist also wie bei den meisten Neuerungen: Der Anfang ist gemacht, doch bis sich das ganze durchgesetzt hat, wird es noch ein paar Jahre dauern (müssen).

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